Salzgitter-Chef : „Eine deutsche Stahl-AG würde die Branche massiv schwächen“
Der Stahlkonzern Salzgitter hat seit 2023 kein Geld verdient, übernimmt aber dennoch das zweitgrößte Stahlwerk im Ruhrgebiet. Chef Gunnar Groebler erklärt, wieso ihm alle dankbar sind, obwohl er 2000 Stellen streicht.
Herr Groebler, Ihr Unternehmen Salzgitter hat Anfang Juli Deutschlands zweitgrößtes integriertes Stahlwerk übernommen: die sanierungsbedürftigen Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) in Duisburg. Zuvor gehörte Ihnen das Werk nur zu einem Drittel, der Rest lag bei Thyssenkrupp und Vallourec. Für Außenstehende wirkt die Lage paradox: Fast 2000 Stellen gehen durch den Umbau verloren, den Sie HKM nun verordnen, und trotzdem scheinen sich alle zu freuen – wieso?
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