Rüstungstechnologie von Trumpf : Wann kommt die Laserwaffe zur Drohnenabwehr?

Trumpf-Vorstand Hagen Zimer macht erstmals konkrete Angaben zum Zeitplan für die neue deutsche Defensivwaffe. Er erklärt die technischen Herausforderungen – und gibt ein spektakuläres Versprechen zur Kernfusion ab.

Zielgerichtete Laser-Waffensysteme mit der erforderlichen Präzision sind technisch äußerst komplex. Im Vergleich zu ballistischen Systemen mit Streuwirkung, die einer „Schrotflinte“ ähneln, muss bei einer Laserwaffe der Lichtfokus bei fernen Distanzen sauber und ausreichend lange auf der fliegenden Drohne gehalten werden, um die Energie zur Zerstörung einzubringen. Hinzu kommt, dass es für den Einsatz von Laserstrahlung im Verteidigungsumfeld noch allerhand regulatorische Hürden gibt. Gleichzeitig spüren wir, wie viel Druck auf dem Kessel ist. Denn die Bedrohung durch Drohnen ist durchaus real. Entsprechende Innovationen rütteln deshalb gerade die gesamte Branche durch.

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