Business-Ticker : So plant Elon Musk das größte Gebäude der Welt

Space X und Tesla planen eine gigantische Chipfabrik namens „Terafab“ - so soll sie aussehen.SpaceX

Meta vor US-Gericht – Staatsanwälte fordern 1,4 Billionen Dollar Strafe +++ Wie Hapag-Lloyd durch Dürre und Krieg navigiert +++ Roger Federer kein Milliardär mehr +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.

So plant Elon Musk das größte Gebäude der Welt

Die von Elon Musk geführten Unternehmen Space X und Tesla wollen in Texas die größte Chipfabrik des Planeten hochziehen. Sie wäre dem Plan nach zugleich das der Fläche und dem Volumen nach größte Gebäude Welt. Die Terafab, wie das Projekt heißt, soll demnach auf einer Fläche von mehr als 100 Millionen Quadratfuß entstehen, heißt es in einem Beitrag auf der Homepage von Space X. Dort ist auch eine Illustration zu sehen, wie das Gebäude einmal aussehen soll. Es ist lang gezogen und hat den Grundriss einer Rakete.

„Terafab wird sowohl hinsichtlich seiner Mission als auch seiner schieren Größe episch sein und darauf ausgelegt sein, neue Rechenkapazitäten in beispiellosem Umfang und Tempo aufzubauen“, heißt es in dem Beitrag. Und weiter: „In dieser Anlage werden die Fertigung, die Verpackung und das Testen fortschrittlicher Logik- und Speicherbausteine stattfinden.“

„Terafab wird sowohl hinsichtlich seiner Mission als auch seiner schieren Größe episch sein und darauf ausgelegt sein, neue Rechenkapazitäten in beispiellosem Umfang und Tempo aufzubauen“, heißt es in dem Beitrag. Und weiter: „In dieser Anlage werden die Fertigung, die Verpackung und das Testen fortschrittlicher Logik- und Speicherbausteine stattfinden.“

Die Zusammenführung dieser Bereiche an einem Standort werde schnelle und iterative Verbesserungen ermöglichen sowie die Einführung neuer Rechenkapazitäten beschleunigen. Terafab werde Chips produzieren, „die für Edge-Computing und Inferenz optimiert sind und in Hardware wie den Optimus-Robotern von Tesla und den selbstfahrenden Cybertaxis zum Einsatz kommen, sowie Hochleistungs-Chips, die für den Betrieb der weltraumgestützten Rechenzentren von SpaceX entwickelt wurden“.

Rechenzentren im Weltraum stellte Elon Musk infolge des Börsengangs des Weltraumunternehmens Space X in Aussicht. Für eine erste Phase von Terafab seien Investitionen in Höhe von ungefähr 16,8 Milliarden Dollar seitens SpaceX und Tesla nötig, heißt es weiter. Diese Anlage werde „mindestens 3000 Mitarbeiter beschäftigen, von denen viele aus Grimes und dem benachbarten Brazos County stammen werden – womit sich der Trend unserer anderen Standorte in Texas fortsetzt, an denen zwischen 60 Prozent und 80 Prozent der neuen Mitarbeiter aus der Region stammen“.

Rechenzentren im Weltraum stellte Elon Musk infolge des Börsengangs des Weltraumunternehmens Space X in Aussicht. Für eine erste Phase von Terafab seien Investitionen in Höhe von ungefähr 16,8 Milliarden Dollar seitens SpaceX und Tesla nötig, heißt es weiter. Diese Anlage werde „mindestens 3000 Mitarbeiter beschäftigen, von denen viele aus Grimes und dem benachbarten Brazos County stammen werden – womit sich der Trend unserer anderen Standorte in Texas fortsetzt, an denen zwischen 60 Prozent und 80 Prozent der neuen Mitarbeiter aus der Region stammen“.

Wie Hapag-Lloyd durch Dürre und Krieg navigiert

Die Hochseereederei Hapag-Lloyd muss wegen des Wassermangels im Rhein für den ​Weitertransport ihrer Container ins Landesinnere umdisponieren. „Die extrem niedrigen Wasserstände auf dem Rhein ⁠wirken sich bereits auf die Transportketten aus“, erklärte Ralf Stüwe, Director Operations Area Germany and Central Europe, am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur ‌Reuters.

Transporte von Rotterdam und Antwerpen nach Duisburg seien weiter möglich. Für Ziele am Mittel- und Oberrhein müssten Container jedoch zunehmend auf die ‌Schiene oder den ‌Lkw verlagert werden.

Auch international kämpft die Hapag-Lloyd mit der Blockade von Handelswegen, etwa an der Straße von Hormus im Persischen Golf. Die Meerenge ist wegen des Irankriegs zum Brennpunkt geworden. Die steigenden Kosten standen am Mittwoch im Mittelpunkt der Präsentation der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Dank gestiegener Frachtraten legte Hapag-Lloyd trotz der Krisen positive Geschäftszahlen vor.

Für die Binnenschifffahrt am Rhein haben sich die Frachtraten ebenfalls stark verdoppelt. Der Lieferkettendatendienstleister spricht von einem Anstieg um 250 Prozent. Wegen des niedrigen Wassers können Schiffe nur zehn bis 20 Prozent der üblichen Menge laden. Chemiefabriken und Stahlwerke müssen ihre Produktion drosseln, weil sie nicht mehr mit der gewohnten Menge an Rohstoffen beliefert werden.

Transporte von Rotterdam und Antwerpen nach Duisburg seien weiter möglich. Für Ziele am Mittel- und Oberrhein müssten Container jedoch zunehmend auf die ‌Schiene oder den ‌Lkw verlagert werden.

Auch international kämpft die Hapag-Lloyd mit der Blockade von Handelswegen, etwa an der Straße von Hormus im Persischen Golf. Die Meerenge ist wegen des Irankriegs zum Brennpunkt geworden. Die steigenden Kosten standen am Mittwoch im Mittelpunkt der Präsentation der Geschäftszahlen für das erste Halbjahr. Dank gestiegener Frachtraten legte Hapag-Lloyd trotz der Krisen positive Geschäftszahlen vor.

Für die Binnenschifffahrt am Rhein haben sich die Frachtraten ebenfalls stark verdoppelt. Der Lieferkettendatendienstleister spricht von einem Anstieg um 250 Prozent. Wegen des niedrigen Wassers können Schiffe nur zehn bis 20 Prozent der üblichen Menge laden. Chemiefabriken und Stahlwerke müssen ihre Produktion drosseln, weil sie nicht mehr mit der gewohnten Menge an Rohstoffen beliefert werden.

Meta vor Gericht wegen Onlinesucht – Staatsanwälte fordern 1,4 Billionen Dollar Strafe

Der amerikanische Technologie-Anbieter Meta muss sich seit Mittwoch erstmals vor einem US-Bundesgericht wegen des Vorwurfs verantworten, mit seinen Online-Netzwerken Instagram und Facebook Minderjährige abhängig und damit psychisch krank zu machen. Am ersten Prozesstag wurden nach längerer Befragung zunächst die acht Geschworenen ausgewählt, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Die Eröffnungsplädoyers sollen in der kommenden Woche gehalten werden.

Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers befragte demnach potenzielle Geschworene zu ihren Ansichten über Online-Netzwerke und den Meta-Konzern. Unter anderem wollte sie wissen, ob die Kandidaten selbst Konten für Onlinedienste hätten, ob ihre Kinder entsprechende Angebote nutzten und ob sie die Dienste für psychische Probleme verantwortlich machten. Einige Geschworene sagten, dass Online-Netzwerke aus ihrer Sicht einen Einfluss auf das psychische Befinden hätten.

Zudem wurden einige Kandidaten nach dem Alter gefragt, in dem sie sich für Onlinedienste angemeldet hatten – insbesondere, ob dies vor dem 13. Lebensjahr und ohne Wissen der Eltern geschehen sei. Eine Person verglich den Kick durch das Scrollen durch angstauslösende Inhalte in Online-Netzwerken dabei mit Kokain, eine andere äußerte die Meinung, dass die Apps, „die Werte aus den Menschen ziehen“.

Bundesrichterin Yvonne Gonzalez Rogers befragte demnach potenzielle Geschworene zu ihren Ansichten über Online-Netzwerke und den Meta-Konzern. Unter anderem wollte sie wissen, ob die Kandidaten selbst Konten für Onlinedienste hätten, ob ihre Kinder entsprechende Angebote nutzten und ob sie die Dienste für psychische Probleme verantwortlich machten. Einige Geschworene sagten, dass Online-Netzwerke aus ihrer Sicht einen Einfluss auf das psychische Befinden hätten.

Zudem wurden einige Kandidaten nach dem Alter gefragt, in dem sie sich für Onlinedienste angemeldet hatten – insbesondere, ob dies vor dem 13. Lebensjahr und ohne Wissen der Eltern geschehen sei. Eine Person verglich den Kick durch das Scrollen durch angstauslösende Inhalte in Online-Netzwerken dabei mit Kokain, eine andere äußerte die Meinung, dass die Apps, „die Werte aus den Menschen ziehen“.

Die am Ende des ersten Tages von Rogers ausgewählten Geschworenen haben in dem Prozess nur eine beratende Rolle. Die etwa sechs Wochen dauernden Verhandlungen sollen am Dienstag kommender Woche mit den Eröffnungsplädoyers beginnen. Mit einem Urteil wird für Anfang Oktober gerechnet.

Der Prozess geht auf die Klage von vier US-Bundesstaaten zurück. Sie verlangen massive Beschränkungen der Instagram- und Facebook-Funktionen. Zudem fordern die Generalstaatsanwälte von Kalifornien, Colorado, Kentucky und New Jersey eine Strafzahlung von bis zu 1,4 Billionen Dollar (1,2 Billionen Euro). Diese Summe ist fast so hoch wie der Börsenwert von Meta. Die Generalstaatsanwälte veranschlagen dabei für jeden betroffenen Heranwachsenden im Land mehrere tausend Dollar Strafe.

Konkret geht es in dem aufsehenerregenden Prozess unter anderem um Funktionen wie Endlos-Scrollen, sehr häufige Benachrichtigungen und das Zählen von „Gefällt mir“-Reaktionen. Die Kläger wenden sich also gegen die Art, wie die Online-Netzwerke konzipiert sind. Es geht also nicht um die Inhalte, die sie verbreiten; hierbei gesteht das US-Recht den Netzwerken weitgehende Immunität zu.

In den USA wurde schon eine Vielzahl von Prozessen gegen Online-Netzwerke angestrengt. Der nun gestartete Prozess in Kalifornien könnte für Meta aber weiter reichende Folgen haben, da damit erstmals eine Gerichtsentscheidung auf Bundesebene ansteht. Die Anklage will auch Meta-Chef Mark Zuckerberg zu den Vorwürfen befragen. Seine dreistündige Anhörung ist für Ende September geplant.

Der Prozess geht auf die sogenannten Facebook Files zurück, welche die ehemalige Facebook-Mitarbeiterin Frances Haugen Ende des Jahres 2021 veröffentlichte. Dabei handelt es sich um tausende Seiten mit den Ergebnissen einer konzerninternen Recherche zu den Auswirkungen der Meta-Onlinenetzwerke auf die seelische Gesundheit minderjähriger Nutzerinnen. Obwohl die schädlichen Auswirkungen des Social-Media-Konsums dem Konzern demnach bekannt waren, wies er in öffentlichen Stellungnahmen Bedenken und Warnungen zurück.

Nach diesen Enthüllungen leiteten dutzende US-Bundesstaaten eine gemeinsame Untersuchung der Vorwürfe ein. Zwei Jahre später reichten etwa 30 von ihnen Klage gegen Meta ein. Vier von ihnen führen nun stellvertretend einen Pilot-Prozess. Sollte Meta vor Gericht unterliegen, soll der Konzern mit allen klagenden Bundesstaaten eine Vereinbarung schließen.

Der Meta-Konzern versichert, dass er ausreichend Schutzmaßnahmen für minderjährige Nutzerinnen und Nutzer ergreife. Außerdem argumentiert der kalifornische Internetriese, die psychische Gesundheit von Heranwachsenden könne nicht durch einen einzelnen Onlinedienst beeinträchtigt werden. Einige der beanstandeten Funktionen müssten außerdem wegen des Verfassungsrechts auf freie Meinungsäußerung unangetastet bleiben. Trotzdem zog es Meta zusammen mit anderen Onlinediensten vor, einem Schulbezirk in Kentucky 27 Millionen Dollar zu zahlen, um einen weiteren Prozess zu verhindern – dieser hätte zum Präzedenzfall für rund 1200 ähnliche Klagen werden können.

Roger Federer ist kein Milliardär mehr

Der frühere Tennisspieler Roger Federer hat nach Schätzungen des US-Wirtschaftsmagazins „Forbes“ seinen Milliardärsstatus verloren. Grund dafür sei der stark gefallene Aktienkurs des Sportbekleidungsherstellers On Holding, an dem Federer beteiligt ist. Nachdem die von dem Schweizer Unternehmen vorgestellten Quartalszahlen hinter den Erwartungen geblieben waren, fiel der Wert des Papiers am Dienstag zeitweise um etwa 19 Prozent auf unter 30 US-Dollar. Damit soll sich Federers Vermögen laut dem Magazin auf 952,4 Millionen US-Dollar dezimiert haben – ein Verlust von mindestens 52 Millionen. Der frühere Tennisprofi soll einen Anteil von 2,5 Prozent an On Holding halten. 

Das Schweizer Unternehmen hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Nettoumsatz von 850,4 Millionen Franken (rund 907,7 Millionen Euro) erwirtschaftet, was einem Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Marktbeobachter hatten jedoch rund 30 Millionen Franken Umsatz mehr erwartet. Beim Nettogewinn verbesserte sich der Sportbekleidungshersteller jedoch stark. Insgesamt fuhr On Holding 105 Millionen Franken (112 Millionen Euro) ein, während im Vorjahresquartal noch ein Verlust von rund 41 Millionen Franken (44 Millionen Euro) zu Buche schlug. Auch die Bruttogewinnmarge erreichte 65,4 Prozent.

Minderheitsaktionär Federer erlangte im Jahr 2025 erstmals den Milliardärsstatus. Die Tennislegende, die ihre Karriere im Jahr 2022 beendete und 20 Grand-Slam-Titel gewann, soll während dieser Zeit rund 131 Millionen US-Dollar an Preisgeld gewonnen haben. Heute vergrößern sein Vermögen vor allem Werbeverträge mit Unternehmen. Neben On Holding gehört dazu auch das japanische Modelabel Uniqlo.

Das Schweizer Unternehmen hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres einen Nettoumsatz von 850,4 Millionen Franken (rund 907,7 Millionen Euro) erwirtschaftet, was einem Anstieg von 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Marktbeobachter hatten jedoch rund 30 Millionen Franken Umsatz mehr erwartet. Beim Nettogewinn verbesserte sich der Sportbekleidungshersteller jedoch stark. Insgesamt fuhr On Holding 105 Millionen Franken (112 Millionen Euro) ein, während im Vorjahresquartal noch ein Verlust von rund 41 Millionen Franken (44 Millionen Euro) zu Buche schlug. Auch die Bruttogewinnmarge erreichte 65,4 Prozent.

Minderheitsaktionär Federer erlangte im Jahr 2025 erstmals den Milliardärsstatus. Die Tennislegende, die ihre Karriere im Jahr 2022 beendete und 20 Grand-Slam-Titel gewann, soll während dieser Zeit rund 131 Millionen US-Dollar an Preisgeld gewonnen haben. Heute vergrößern sein Vermögen vor allem Werbeverträge mit Unternehmen. Neben On Holding gehört dazu auch das japanische Modelabel Uniqlo.

Bauflaute trifft Wienerberger

Der börsennotierte Baustoffkonzern Wienerberger leidet unter einer schwachen Baukonjunktur. Zum Halbjahr bilanziert der weltgrößte Ziegelhersteller ohne Gewinn. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren noch 106 Millionen Euro erwirtschaftet worden. Der Vorstandsvorsitzende Heimo Scheuch zog sich am Montag aus gesundheitlichen Gründen von der Konzernspitze zurück.

Der Gewinnausblick für das Gesamtjahr wurde im Juli gesenkt und am Mittwoch bestätigt. Entsprechend erwartet das Management ein operatives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen von 700 Millionen Euro – bis Juli war mit rund 100 Millionen Euro mehr gerechnet worden. Von Januar bis Juni sank diese Kennzahl um 15 Prozent auf 326 Millionen. 

Den Konzern mit fast 21.000 Mitarbeitern belastet der schwächer als erwartete Wohnungsneubau vor allem in den Vereinigten Staaten, Kanada und Großbritannien sowie die erhöhte Kosteninflation infolge geopolitischer Konflikte.

Eon-Chef Birnbaum: Gibt keinen vollständigen Schutz gegen bösartige Drohnenattacken

Leonhard Birnbaum, der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns Eon, sieht nach dem Drohnenvorfall am Leipziger Flughafen sichtbaren Handlungsbedarf im Schutz gegen Attacken: "Wir schaffen es nicht mal, unsere wenigen Flughäfen zu sichern, wie soll ich da sagen, dass alle hunderte Verteilzentren gesichert sind?", sagte Birnbaum in einer Videokonferenz anlässlich der Halbjahresbilanz am Mittwoch.

Zwar arbeiteten Energiekonzerne und Verteilnetzbetreiber eng mit der Politik zusammen, jedoch sei der technische Fortschritt von Drohnen enorm schnell. "Einen vollständigen Schutz gegen bösartige Drohnenattacken können wir nicht gewährleisten derzeit. Wir können aber sicherstellen, nach erfolgreichen Attacken eine Versorgung schnell wieder herzustellen", sagte Birnbaum. Gerade Hochspannungsleitungen mit 110.000 Volt seien schließlich attraktive Ziele, weshalb sich die Übertragungsnetzbetreiber ihrer Rolle bewusst seien, wenngleich der Schutz des Luftraums staatliche Aufgabe sei.

Hoffnung macht dem Vorstandschef des Dax-Konzerns, dass ein Problembewusstsein für die zunehmende Bedrohungslage vorhanden sei. "Wir haben systematische Drohnenüberflüge unserer kritischen Infrastruktur seit Jahren erlebt. Es wird Zeit, dass wir darauf entschlossen reagieren", sagte Birnbaum.

Zwar arbeiteten Energiekonzerne und Verteilnetzbetreiber eng mit der Politik zusammen, jedoch sei der technische Fortschritt von Drohnen enorm schnell. "Einen vollständigen Schutz gegen bösartige Drohnenattacken können wir nicht gewährleisten derzeit. Wir können aber sicherstellen, nach erfolgreichen Attacken eine Versorgung schnell wieder herzustellen", sagte Birnbaum. Gerade Hochspannungsleitungen mit 110.000 Volt seien schließlich attraktive Ziele, weshalb sich die Übertragungsnetzbetreiber ihrer Rolle bewusst seien, wenngleich der Schutz des Luftraums staatliche Aufgabe sei.

Hoffnung macht dem Vorstandschef des Dax-Konzerns, dass ein Problembewusstsein für die zunehmende Bedrohungslage vorhanden sei. "Wir haben systematische Drohnenüberflüge unserer kritischen Infrastruktur seit Jahren erlebt. Es wird Zeit, dass wir darauf entschlossen reagieren", sagte Birnbaum.

Norwegens Staatsfonds erzielt 184 Milliarden Dollar Gewinn in sechs Monaten

Der norwegische Staatsfonds verdient dank des Börsenbooms der Technologie-Werte so gut wie nie. Der Gewinn habe im ersten ⁠Halbjahr 1,75 Billionen norwegischen Kronen betragen, das sind umgerechnet ungefähr 184 Milliarden Dollar, teilte der weltweit größte staatliche Fonds mit, wie der Finanzdienst Reuters berichtet. Fonds-Chef Nicolai Tangen ‌sagte, das gute Abschneiden sei auf die Kursgewinne an den Aktienmärkten zurückzuführen, vor allem von asiatischen Technologie-Werten.

Norwegens Staatsfonds investiert die Einnahmen des ‌Landes aus dem Öl- ‌und Gasgeschäft. Er hält Beteiligungen an rund 7100 Unternehmen und ist mit einem Fondsvolumen von 2,3 Billionen Dollar der weltweit größte Einzelinvestor. Dazu ​kommen Investitionen etwa in Immobilien oder ⁠Energieprojekte.

Am Dienstag legte der Fonds eine Übersicht über seine Beteiligungen offen. Demnach hielt er ​zum Stichtag 30. Juni einen Anteil von 0,05 Prozent an Elon Musks Weltraumfirma SpaceX ⁠mit einem ‌Wert von 1,22 Milliarden Dollar. Deutlich größer sind die Beteiligungen an anderen amerikanischen Internetunternehmen: Der 1,28-Prozent-Anteil an Nvidia wird mit 62 Milliarden Dollar bewertet, die ⁠1,24 Prozent ⁠an Apple haben einen Wert von 52 Milliarden Dollar, die 1,17 Prozent ⁠an Alphabet ​kommen ⁠auf 50 Milliarden Dollar, die ​1,27 Prozent an Microsoft auf 35 Milliarden Dollar ‌und die 1,7 Prozent am Chiphersteller TSMC aus Taiwan werden mit 34 Milliarden ​Dollar bewertet.

Immer mehr etablierte Unternehmen rutschen in Insolvenz

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist in der ersten Hälfte des Jahres 2026 auf 9557 Fälle gestiegen. Das ist laut dem Wirtschaftsdatendienst Dun & Bradstreet der höchste Stand seit fünf Jahren. Die Zahl der Pleiten hat sich demnach gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 verdoppelt. Die Insolvenzwelle in Deutschland nimmt laut einer Pressemitteilung von Dun & Bradstreet Rekordtempo auf.

Woran liegt das? „Die Ursachen für den Anstieg der Insolvenzen liegen in einer Kombination aus anhaltend schwachem Wachstum, hohen Energie- und Lohnkosten sowie einer gedämpften Nachfrage", sagt Dirk Radetzki von Dun & Bradstreet Deutschland. Hinzu kämen die Nachwirkungen der zuvor hohen Zinsen und anhaltende geopolitische Unsicherheiten.

Auffällig sei, dass die Insolvenzwelle zunehmend ältere und etablierte Unternehmen erfasse. Inzwischen haben Firmen, die schon länger als zehn Jahre am Markt sind, laut Dun & Bradstreet einen Anteil von fast 34 Prozent an den Insolvenzfällen. Vor fünf Jahren habe ihr Anteil noch bei rund 29 Prozent gelegen.

Viele der etablierten Betriebe haben laut dem Wirtschaftsdatendienstleister ihr Geschäftsmodell unter deutlich anderen Kosten- und Finanzierungsbedingungen aufgebaut und stünden nun vor strukturellen Umbrüchen, wie der Digitalisierung, der Energiewende und dem Fachkräftemangel. Hinzu kommt laut Radetzki, dass mehrere Jahre mit schwachem Wachstum die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit vieler Unternehmen ausgehöhlt hätten.
 
 

Woran liegt das? „Die Ursachen für den Anstieg der Insolvenzen liegen in einer Kombination aus anhaltend schwachem Wachstum, hohen Energie- und Lohnkosten sowie einer gedämpften Nachfrage", sagt Dirk Radetzki von Dun & Bradstreet Deutschland. Hinzu kämen die Nachwirkungen der zuvor hohen Zinsen und anhaltende geopolitische Unsicherheiten.

Auffällig sei, dass die Insolvenzwelle zunehmend ältere und etablierte Unternehmen erfasse. Inzwischen haben Firmen, die schon länger als zehn Jahre am Markt sind, laut Dun & Bradstreet einen Anteil von fast 34 Prozent an den Insolvenzfällen. Vor fünf Jahren habe ihr Anteil noch bei rund 29 Prozent gelegen.

Viele der etablierten Betriebe haben laut dem Wirtschaftsdatendienstleister ihr Geschäftsmodell unter deutlich anderen Kosten- und Finanzierungsbedingungen aufgebaut und stünden nun vor strukturellen Umbrüchen, wie der Digitalisierung, der Energiewende und dem Fachkräftemangel. Hinzu kommt laut Radetzki, dass mehrere Jahre mit schwachem Wachstum die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit vieler Unternehmen ausgehöhlt hätten.

Paramount stellt Weichen für Wegzug aus Kalifornien

Der Unterhaltungskonzern Paramount stellt laut Medienberichten die Weichen für einen Wegzug aus Kalifornien. Der Auslöser des Schritts soll eine Wettbewerbsklage gegen die geplante Übernahme des Rivalen Warner Brothers sein. Der Paramount-Verwaltungsrat habe den Beginn des Vorhabens ab dem 1. Oktober gebilligt, berichteten unter anderem die Website „Puck“ und der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. 

Von Paramount gab es dazu zunächst keine Stellungnahme. Den Berichten zufolge sprach Paramount-Chef David Ellison von einem auf fünf Jahre ausgelegten Plan, bei dem der Großteil der Jobs im Film- und TV-Bereich den Standort wechseln soll. Sollte die Warner-Übernahme gelingen, könne auch ein Studiogelände in Hollywood verkauft werden.

Von Paramount gab es dazu zunächst keine Stellungnahme. Den Berichten zufolge sprach Paramount-Chef David Ellison von einem auf fünf Jahre ausgelegten Plan, bei dem der Großteil der Jobs im Film- und TV-Bereich den Standort wechseln soll. Sollte die Warner-Übernahme gelingen, könne auch ein Studiogelände in Hollywood verkauft werden.

Anthropic will KI-Texte mit unsichtbarem Wasserzeichen versehen

Das US-Unternehmen Anthropic hat angekündigt, Texte seines Chatbots Claude mit einem unsichtbaren Wasserzeichen zu versehen, um den EU-Vorgaben zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu entsprechen. Die Funktion ist für Nutzer unsichtbar und bleibt auch dann erhalten, wenn ein Text kopiert und an anderer Stelle wieder eingefügt wird, teilte das Unternehmen mit.

Das Wasserzeichens bedeute nicht unbedingt, dass Claude den Text erstellt habe. Womöglich sei dieser nur von dem KI-Chatbot Claude bearbeitet oder Korrektur gelesen worden, führte Anthropic weiter aus. Die Kennzeichnung erfolgt, indem Claude Texte oder Bilder mit Metadaten versieht. In nach dem 2. August veröffentlichte Claude-Versionen ist das Wasserzeichen dem Unternehmen zufolge bereits integriert. Ältere Versionen sollen später entsprechend aktualisiert werden.

Mit den Änderungen kommt Anthropic EU-Anforderungen nach. Brüssel verlangt, dass KI-generierte Inhalte von Maschinen zu erfassende Kennzeichnungen aufweisen müssen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen. Einen freiwilligen Verhaltenskodex haben bereits 190 Unternehmen unterschrieben, darunter Google, Meta, Microsoft, Mistral und OpenAI.

Das Wasserzeichens bedeute nicht unbedingt, dass Claude den Text erstellt habe. Womöglich sei dieser nur von dem KI-Chatbot Claude bearbeitet oder Korrektur gelesen worden, führte Anthropic weiter aus. Die Kennzeichnung erfolgt, indem Claude Texte oder Bilder mit Metadaten versieht. In nach dem 2. August veröffentlichte Claude-Versionen ist das Wasserzeichen dem Unternehmen zufolge bereits integriert. Ältere Versionen sollen später entsprechend aktualisiert werden.

Mit den Änderungen kommt Anthropic EU-Anforderungen nach. Brüssel verlangt, dass KI-generierte Inhalte von Maschinen zu erfassende Kennzeichnungen aufweisen müssen. Bei Verstößen drohen Geldstrafen. Einen freiwilligen Verhaltenskodex haben bereits 190 Unternehmen unterschrieben, darunter Google, Meta, Microsoft, Mistral und OpenAI.

Spotify will KI-Musik künftig kennzeichnen

Der Musik-Streaming-Dienst Spotify will von Künstlicher Intelligenz (KI) erzeugte Musik künftig besser kennzeichnen. „Das Feedback unserer Hörer*innen war klar: Sie wollen erkennen können, ob hinter einem Profil eine reale Person oder eine KI-generierte Persona steht“, erklärte das schwedische Unternehmen am Dienstag. Mitte September sollen entsprechende Profile deshalb nun als „AI Persona“ gekennzeichnet werden.

Seit Monaten wird die Plattform mit KI-generierten Inhalten geradezu überschwemmt. Für Nutzer ist es häufig nicht unmittelbar ersichtlich, ob hinter dem Künstler ein echter Mensch steht. Im April führte das Unternehmen deshalb eine erste Kennzeichnung „Von Spotify verifiziert“ ein, die signalisiert, dass ein Profil überprüft wurde und den Authentizitätsstandards entspricht.

Ab sofort werden Künstler nun in ihrem eigenen Profil bei Spotify gefragt, ob „ihr Profil eine AI Persona repräsentiert“, wie das Unternehmen ausführte. Zudem würden Künstler gezielt überprüft. „Wir beginnen mit Profilen, die bestimmte Reichweitenschwellen erreicht haben, sodass die Kennzeichnung die große Mehrheit der Profile abdeckt, die Nutzer*innen tatsächlich besuchen.“

Seit Monaten wird die Plattform mit KI-generierten Inhalten geradezu überschwemmt. Für Nutzer ist es häufig nicht unmittelbar ersichtlich, ob hinter dem Künstler ein echter Mensch steht. Im April führte das Unternehmen deshalb eine erste Kennzeichnung „Von Spotify verifiziert“ ein, die signalisiert, dass ein Profil überprüft wurde und den Authentizitätsstandards entspricht.

Ab sofort werden Künstler nun in ihrem eigenen Profil bei Spotify gefragt, ob „ihr Profil eine AI Persona repräsentiert“, wie das Unternehmen ausführte. Zudem würden Künstler gezielt überprüft. „Wir beginnen mit Profilen, die bestimmte Reichweitenschwellen erreicht haben, sodass die Kennzeichnung die große Mehrheit der Profile abdeckt, die Nutzer*innen tatsächlich besuchen.“

Versicherte müssen wegen Satrex-Pleite schnell handeln

Die Versicherungsgesellschaft Satrex aus Belgien hat ihr gesamtes Versicherungsgeschäft in Deutschland eingestellt. Das hatte die deutsche Finanzaufsicht Bafin schon Ende Juni bekannt gegeben. Nun informiert die Bafin über das Insolvenzverfahren über das Vermögen des Unternehmens. 

Wer noch Geld von Satrex bekommt, muss seine Forderung laut Bafin-Mitteilung im Zentralregister für Solvabilität und kollektive Schuldenregulierung anmelden. Dafür stehe eine Webseite der belgischen Behörden zur Verfügung. Die Frist laufe 30 Tage, habe aber schon am 16. Juli begonnen. An diesem Tag sei das Urteil ergangen. Es bleiben also nur noch wenige Tage Zeit, um Forderungen anzumelden.

Wer noch Geld von Satrex bekommt, muss seine Forderung laut Bafin-Mitteilung im Zentralregister für Solvabilität und kollektive Schuldenregulierung anmelden. Dafür stehe eine Webseite der belgischen Behörden zur Verfügung. Die Frist laufe 30 Tage, habe aber schon am 16. Juli begonnen. An diesem Tag sei das Urteil ergangen. Es bleiben also nur noch wenige Tage Zeit, um Forderungen anzumelden.

Bahn will Generalsanierungen anders angehen

Nach Verzögerungen und höheren Kosten will Bahnchefin Evelyn Palla den auf rund zehn Jahre angelegten Sanierungsplan für Dutzende Bahnstrecken anpassen. Anzahl und Umfang der sogenannten Generalsanierungen sollen nach dpa-Informationen überprüft und neu priorisiert werden. Zuvor hatte das „Manager Magazin“ berichtet. Was das für die Dauer einzelner Baustellen und den gesamten Zeitplan der Sanierungen bedeutet, blieb zunächst offen. 

Künftig soll jede sanierte Strecke den Informationen sowie dem Bericht des Magazins zufolge nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise wieder in Betrieb genommen werden. Besonders bei der sensiblen Leit- und Sicherungstechnik sollen Tests, Abnahmen und Inbetriebnahme realistischer geplant und schrittweise vorbereitet werden.

Das dürfte die Einschränkungen für Fahrgäste auf einzelnen Strecken verlängern. Dafür sollen die Korridore dann zuverlässiger funktionieren. Dieses Versprechen galt zwar auch schon vorher. Zuletzt konnte die Bahn es aber nicht immer einhalten. Zunächst verzögerte sich die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Hamburg-Berlin um mehrere Wochen. Nun stehen dort für die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik weitere Nachtarbeiten an, während derer wieder Sperrungen geplant sind.

Künftig soll jede sanierte Strecke den Informationen sowie dem Bericht des Magazins zufolge nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise wieder in Betrieb genommen werden. Besonders bei der sensiblen Leit- und Sicherungstechnik sollen Tests, Abnahmen und Inbetriebnahme realistischer geplant und schrittweise vorbereitet werden.

Das dürfte die Einschränkungen für Fahrgäste auf einzelnen Strecken verlängern. Dafür sollen die Korridore dann zuverlässiger funktionieren. Dieses Versprechen galt zwar auch schon vorher. Zuletzt konnte die Bahn es aber nicht immer einhalten. Zunächst verzögerte sich die Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke Hamburg-Berlin um mehrere Wochen. Nun stehen dort für die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik weitere Nachtarbeiten an, während derer wieder Sperrungen geplant sind.

Mit den Generalsanierungen sollen bis 2036 mehr als 40 hochbelastete Bahnstrecken umfassend saniert und modernisiert werden. Dafür werden die Abschnitte in der Regel für ein halbes Jahr vollständig gesperrt. Dafür sollen auf den Strecken dann für mindestens fünf Jahre keine Bauarbeiten mehr nötig sein. Sollten doch Nacharbeiten notwendig werden, will die Bahn das in Zukunft klarer und transparenter kommunizieren.

Das Konzept der Generalsanierungen wird seit jeher kritisiert, vor allem von den Wettbewerbern im Güterverkehr, für die die Sperrungen oft lange Umwege bedeuten.

Das Konzept der Generalsanierungen wird seit jeher kritisiert, vor allem von den Wettbewerbern im Güterverkehr, für die die Sperrungen oft lange Umwege bedeuten.

Unternehmen hinter Truth Social meldet 238 Millionen Dollar Verlust

Die Firma hinter dem vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump gegründeten Online-Netzwerk Truth Social, die Trump Media and Technology Group (TMTG), hat im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Das Minus betrug 238,1 Millionen Dollar, der Umsatz nur 1,7 Millionen Dollar, wie das Unternehmen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Im ersten Quartal hatte der Verlust schon 400 Millionen Dollar betragen.

Grund für die Minuszahlen sind laut TMTG größtenteils Wertverluste digitaler Vermögenswerte, darunter Kryptowährungen. TMTG hatte demnach im vergangenen Jahr 2,5 Milliarden Dollar in digitale Währungen investiert.

TMTG-Interimschef Kevin McGurn erklärte laut AFP, das neue Produkt Truth API bringe schon Geld ein – mehr als zehn Verträge seien abgeschlossen worden. Truth API bietet gegen Bezahlung einen schnelleren Zugang zu den Beiträgen von Trump an, es richtet sich vor allem an Börsenhändler und Finanznachrichten-Anbieter. US-Medienberichten zufolge kostet das Abo monatlich zwischen 60.000 und 100.000 Dollar.

Trump hatte Truth Social im Jahr 2021 gegründet, nachdem sein Twitter-Account wegen der anhaltenden Verbreitung von Falschinformationen über angeblichen Wahlbetrug bei seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden gesperrt worden war.

Trump hatte Truth Social im Jahr 2021 gegründet, nachdem sein Twitter-Account wegen der anhaltenden Verbreitung von Falschinformationen über angeblichen Wahlbetrug bei seiner Niederlage gegen den Demokraten Joe Biden gesperrt worden war.

RTL peilt für 2026 mehr als 7 Milliarden Euro Umsatz an

Der europäische Fernsehkonzern RTL Group erhöht nach der Übernahme von ​Sky Deutschland sein Umsatzziel für 2026. Man erwarte nun 7,1 bis 7,2 (2025: 6,0) ⁠Milliarden Euro Erlöse und damit mehr als bisher mit 6,1 bis 6,2 Milliarden Euro veranschlagt, wie die Bertelsmann-Tochtergesellschaft am Dienstag mitteilte. Sie bekräftigte ihre Prognose für den Betriebsgewinn (Adjusted Ebita) ‌im Gesamtjahr von rund 725 Millionen Euro, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Im ersten Halbjahr kletterte der operative Gewinn demnach von 160 auf 239 Millionen Euro. Der neue Konzernchef Clément Schwebig ‌sprach von einer starken Entwicklung: "Unser ‌Streaming-Geschäft liefert signifikante Gewinne.“

Der Umsatz in den ersten sechs Monaten stieg um 3,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Organisch, also bereinigt um Zukäufe wie Sky Deutschland, blieb er stabil. Während die ​linearen TV-Werbeerlöse um vier Prozent auf 977 ⁠Millionen Euro schrumpften, wuchsen die Streaming-Werbeerlöse um gut 27 Prozent auf 299 Millionen Euro. Das Streaming-Segment verbuchte einen Betriebsgewinn ​von 31 Millionen Euro und dürfte im Gesamtjahr rund 100 Millionen Euro beisteuern. Bisher lag die ⁠Prognose für das ‌bereinigte Ebita hier nur bei 25 bis 50 Millionen Euro.

Die RTL Group hat die Übernahme von Sky Deutschland vom US-Medienkonzern Comcast am 1. Juni abgeschlossen – mit einer Barzahlung von ⁠65 Millionen ⁠Euro. Comcast kann – abhängig von der Entwicklung der RTL-Aktie – in den nächsten Jahren einen Nachschlag von ⁠bis zu ​377 ⁠Millionen Euro erhalten. RTL will mit dem ​Deal im Konkurrenzkampf mit den US-Schwergewichten Netflix, Disney ‌und Amazon Prime in Deutschland aufholen und binnen drei Jahren 250 Millionen Euro an Synergien heben. ​Dies dürfte auch zu einem spürbaren ​Jobabbau führen.

Der Umsatz in den ersten sechs Monaten stieg um 3,9 Prozent auf 2,9 Milliarden Euro. Organisch, also bereinigt um Zukäufe wie Sky Deutschland, blieb er stabil. Während die ​linearen TV-Werbeerlöse um vier Prozent auf 977 ⁠Millionen Euro schrumpften, wuchsen die Streaming-Werbeerlöse um gut 27 Prozent auf 299 Millionen Euro. Das Streaming-Segment verbuchte einen Betriebsgewinn ​von 31 Millionen Euro und dürfte im Gesamtjahr rund 100 Millionen Euro beisteuern. Bisher lag die ⁠Prognose für das ‌bereinigte Ebita hier nur bei 25 bis 50 Millionen Euro.

Die RTL Group hat die Übernahme von Sky Deutschland vom US-Medienkonzern Comcast am 1. Juni abgeschlossen – mit einer Barzahlung von ⁠65 Millionen ⁠Euro. Comcast kann – abhängig von der Entwicklung der RTL-Aktie – in den nächsten Jahren einen Nachschlag von ⁠bis zu ​377 ⁠Millionen Euro erhalten. RTL will mit dem ​Deal im Konkurrenzkampf mit den US-Schwergewichten Netflix, Disney ‌und Amazon Prime in Deutschland aufholen und binnen drei Jahren 250 Millionen Euro an Synergien heben. ​Dies dürfte auch zu einem spürbaren ​Jobabbau führen.