Podcast „manager magazin INSIDE“ Warum Mercedes-Chef Ola Källenius der Maybe-Man ist

Für Ola Källenius (57) heißt es nach sieben Jahren Amtszeit: zurück auf Los. Der Mercedes-Chef steht wieder da, wo er 2019 gestartet ist. Das Unternehmen steckt in einer tiefen Krise. Im ersten Halbjahr dieses Jahres betrug die Umsatzrendite bei den Pkw magere 1,9 Prozent, der Verkauf von Fahrzeugen wie der C-, E- oder S-Klasse ging weltweit um 7 Prozent auf rund 837.000 Autos zurück. Der Stern glänzt nicht mehr.

Dabei war Källenius stark als CEO gestartet. Er verordnete harte Sparprogramme, spaltete das Truck-Geschäft ab, veräußerte die Kleinwagenmarke Smart in ein Joint Venture mit dem chinesischen Partner Geely. Zeitweise verdoppelte sich der Aktienkurs.

Doch mit zunehmenden Druck im Markt verzettelte sich der gebürtige Schwede. Mercedes’ Zukunft sah er bei Elektro- und mehr Luxusautos im Topsegment. Als die schnellen Erfolge ausblieben, ruderte er zurück. Aus einem klaren Kurs wurde strategische Flexibilität und aus Källenius ein Chef, bei dem viele nicht mehr wissen, wofür er steht – heute ist er ein Maybe-Man. Im Mai 2029 läuft sein Vertrag aus. Im Podcast „manager magazin INSIDE“ zieht Redakteurin Margret Hucko im Gespräch mit Host Henning Hinze eine erste Bilanz von Källenius’ Amtszeit.

  • Der Maybe-Man aus Stuttgart: Wie Ola Källenius Mercedes zum Reparaturfall machtVon Margret Hucko17 Min17 Min
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Im Podcast „manager magazin INSIDE“ informieren Sarah Heuberger und Henning Hinze jede Woche im Wechsel über die exklusiven Erkenntnisse der Redaktion zu einem für die deutsche Wirtschaft entscheidenden Thema. Sie können den Podcast über manager-magazin.de sowie auf Spotify und Apple Podcasts abonnieren.