Banker und Politiker Goldman-Sachs-Ikone John Whitehead gestorben

New York - John Withehead, ehemaliger Chef der Investmentbank Goldman-Sachs, ist tot. Der frühere Senior Partner hatte der Wall-Street-Bank zu ihrer heutigen Größe verholfen und ihren internationalen Ausbau betrieben. Er starb im Alter von 92 Jahren. Mehr Details gab die Bank am Samstag nicht bekannt.

Als Absolvent der Harvard Business School stieß Whitehead 1947 zu Goldman Sachs. Dort führte er unter anderem Mergers and Acquisitions und Börsengänge als neue Geschäftsfelder ein. Er arbeitete sich durch alle Hierarchiestufen bei Goldman Sachs nach oben, ehe er 1984 stellvertretender Außenminister unter US-Präsident Ronald Reagan wurde.

Whitehead saß außerdem im Vorstand der regionalen Notenbank Federal Reserve Bank of New York und war Mitglied im Board der New Yorker Börse. Nach dem Anschlag auf das World Trade Center von 2001 arbeitete Whitehead als Vorsitzender der Lower Manhattan Development Corporation, die den Bau der neuen World Trade Center Towers plante.

"Wir trauern um John Whitehead und ehren seine Leistungen im Dienste seines Landes und von Goldman Sachs", erklärte der Chef der Investment-Bank, Lloyd Blankfein, in einer Pressemitteilung. Blankfein lobte Whiteheads Integrität und sagte, sein Erbe werde fortbestehen.