Das Wichtigste in Kürze
Neu- John Fabick Tractor Company übernommen
- DA Davidson senkt Kursziel auf 685 Dollar
- Fünf weitere Analysehäuser reduzieren Kursziele
- Quartalsumsatz steigt um 17 Prozent
Caterpillar hat am Montag die John Fabick Tractor Company übernommen und damit nach eigenen Angaben den Eigentümerwechsel abgeschlossen. Der Cat-Händler ist in Teilen von Missouri und Illinois, in ganz Wisconsin sowie auf Michigans Oberer Halbinsel tätig. Die Caterpillar-Aktie verliert heute 6,0%.
Analysten senken ihre Kursziele
Medienberichten zufolge senkte DA Davidson am Montag das Kursziel für Caterpillar von 882 $ auf 685 $. Die Einstufung blieb bei „Neutral“; das Analysehaus verwies nach den Quartalszahlen auf Bewertungsbedenken.
Bereits am Freitag hatten fünf weitere Analysehäuser ihre Kursziele reduziert. Die neuen Zielmarken reichten Medienberichten zufolge von 675 $ bis 1.027 $.
Ein anderes Signal setzte Verwaltungsratsmitglied James C. Fish Jr.: Laut einer Pflichtmitteilung kaufte er am Montag 1.000 Caterpillar-Aktien.
Rekordumsatz überzeugt Anleger nicht vollständig
Die operative Entwicklung hatte Caterpillar am 29. Oktober mit deutlichem Wachstum präsentiert. Im dritten Quartal 2026 stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 17% auf 20,7 Milliarden $. Der bereinigte Gewinn je Aktie betrug 7,20 $.
Die bereinigte operative Marge erreichte 20,6%, nach 17,5% im dritten Quartal 2025. Der operative Cashflow des Konzerns lag bei 4,4 Milliarden $.
Caterpillar bestätigte für 2026 die Erwartung eines Umsatzwachstums im mittleren bis hohen Zehnerprozentbereich. Für das vierte Quartal stellte das Unternehmen allerdings nur moderates Umsatzwachstum in Aussicht.
Reuters berichtete nach der Veröffentlichung über Anlegersorgen wegen des Ausblicks sowie wegen Kapazitätsengpässen, Zoll- und Frachtkosten. Auch der Rekordauftragsbestand von 78,1 Milliarden $ blieb demnach hinter manchen optimistischen Erwartungen zurück.
Bloomberg verwies zudem auf eine breitere Zurückhaltung gegenüber Ausgaben für Rechenzentren und auf höhere Finanzierungskosten. Reuters nannte außerdem Skepsis gegenüber dem KI-Boom und Widerstand gegen den Ausbau von Rechenzentren als Belastungen für die Stimmung.
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