Immobilien : Strom im Haus
Klimaanlagen sorgen für Abkühlung, aber steigern den Energiebedarf. Von Vorteil ist dann eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.
Das Haus der Zukunft braucht Abkühlung. In den warmen Sommermonaten staut sich mit steigenden Außentemperaturen die Hitze innen auf und erschwert das Bewohnen der Räume bis in die Nacht hinein. Mit Lüften oder Ventilatoren allein entsteht nicht immer genug Erfrischung. Auch durch die Alterung der Gesellschaft wächst die Bedeutung gekühlter Wohnräume.
Vor allem mit zunehmenden Hitzewellen erfordern niedrigere, angenehme und gesunde Innentemperaturen den Einsatz von Klimaanlagen. Das betrifft neben Wohnräumen ebenso Bürohäuser und Schulen. In der Regel basiert die Raumkühlung dann auf Strom, was die Nachfrage danach in den nächsten Jahrzehnten steigern dürfte.
Auch insgesamt auf der Welt rechnet die Internationale Energieagentur damit, dass der Strombedarf stark steigt. Neben einer höheren Industrienachfrage, mehr Elektroautos und dem Bau von Rechenzentren ist die Klimatisierung ein Grund für die Prognose. Die Raumkühlung dürfte damit die Elektrifizierung der Gebäude vorantreiben, wozu ebenfalls das Heizen mit einer Wärmepumpe und das Laden von Elektroautos beitragen.
Von Vorteil ist oftmals eine Photovoltaikanlage, wenn der eigene Strombedarf hoch genug ist. Scheint draußen die Sonne, kann die Klimaanlage mit dem Strom der eigenen Anlage das Haus kühlen. Mit Klimagerät kann sich auch ein flexibler Stromtarif auszahlen, der meist mittags mit Einspeisung von Sonnenstrom geringere Preise bietet. Wer baut oder saniert, denkt am besten früh an die Kühlung des Hauses.