Business-Ticker : Lufthansa-Tochter lässt große Hunde ins Flugzeug
Bisher müssen mitfliegende Hunde meist in ein Körbchen im Frachtraum. Doch die Lufthansa-Tochtergesellschaft Ita Airways lässt sie unter bestimmten Voraussetzungen mit in die Kabine.Daniel Vogl
Ita Airways will Passagiere nicht mehr von ihren Hunden trennen +++ Belegschaft am BASF-Stammsitz auf niedrigstem Stand seit 1954 +++ SK-Hynix-Aktie verliert trotz Rekordgewinn +++ Neuigkeiten im Unternehmen-Liveblog.
Sogar große Hunde dürfen mit ins Flugzeug
Die italienische Lufthansa-Tochter Ita Airways lässt nun größere Hunde in ihren Maschinen mitfliegen. Ab kommendem Montag können die Tiere mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilogramm ohne Transportbox in der Kabine mit dabei sein, wie die Fluglinie laut Nachrichtenagentur dpa in Rom ankündigte.
Mitfliegen können demnach zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner oder sogar Bullterrier. Der Service „Large Dog On Board“ sei nach Angaben von Ita ab sofort buchbar.
Dieser Service werde allerdings zunächst nur auf ausgewählten Inlandsflügen angeboten. In einer ersten Phase dürften pro Flug maximal zwei größere Hunde in der Kabine mitreisen, also ein Tier bis 30 Kilogramm in der Business-Class und ein weiteres bis 15 Kilogramm in der Economy-Class.
Mitfliegen können demnach zum Beispiel Schäferhunde, Dalmatiner oder sogar Bullterrier. Der Service „Large Dog On Board“ sei nach Angaben von Ita ab sofort buchbar.
Dieser Service werde allerdings zunächst nur auf ausgewählten Inlandsflügen angeboten. In einer ersten Phase dürften pro Flug maximal zwei größere Hunde in der Kabine mitreisen, also ein Tier bis 30 Kilogramm in der Business-Class und ein weiteres bis 15 Kilogramm in der Economy-Class.
Ita hatte das Vorhaben laut dpa-Meldung schon im Februar angekündigt und zuvor mit einem Testflug von Mailand nach Rom erprobt. Dabei reisten zwei Hunde größerer Rassen ohne Transportbox in der Kabine mit. Möglich wurde der neue Service nach einer Erlaubnis durch die italienische Luftfahrtbehörde Enac.
Bislang müssen größere Hunde auf Flugreisen in der Regel in einer Transportbox im Frachtraum untergebracht werden. Ita begründet die Neuerung mit dem Wunsch vieler Passagiere, ihre Tiere auf Reisen mitnehmen zu können. Der deutsche Geschäftsführer Joerg Eberhart sagte, man habe auf die Wünsche der Kunden gehört und ermögliche ihnen nun das Reisen mit ihren vierbeinigen Begleitern, ohne dass Mensch und Tier getrennt werden müssten.
US-Regierung will keine ausländischen Roboter
Die amerikanische Regierung verbietet die Einfuhr von im Ausland hergestellten Robotern, die sich bewegen können. So sollen unter anderem künftige Modelle zweibeiniger und vierbeiniger Roboter nur noch mit einer speziellen Genehmigung etwa vom Verteidigungsministerium zugelassen werden, wie die Telekommunikationsaufsicht FCC mitteilte. Das wird vor allem chinesischen Herstellern den Weg auf den US-Markt versperren - und amerikanische Entwickler vor deren Konkurrenz abschirmen.
Die FCC (Federal Communications Commission) verwies nach einem Bericht des Finanzdiensts Reuters zur Begründung auf die Netzwerk-Fähigkeiten der Roboter. Diese könnten für Spionage oder Überwachung von Amerikanern missbraucht werden - und um die Roboter fernzusteuern. Bestehende Modelle, die von der FCC bereits zugelassen wurden, dürfen weiterhin importiert und genutzt werden.
Als mobile Roboter definiert die US-Regierung mehr als zwei Kilogramm schwere technische Geräte, die sich selbst fortbewegen und Hindernissen ausweichen können sowie Sensoren, Netzwerk-Anbindung und Software zum autonomen Navigieren haben. Diese Beschreibung könnte auch auf fortgeschrittene Modelle von Saugrobotern zutreffen. Das ist ein Geschäftsfeld, in dem chinesische Anbieter den US-Vorreiter iRobot geschlagen haben. Stationäre Roboter etwa für die Industrieproduktion sind von dem Verbot ausdrücklich ausgenommen.
Zweibeinige humanoide Roboter und vierbeinige Modelle, die an große Hunde erinnern, gelten als großes Zukunftsgeschäft. Vor allem in den USA und China arbeiten viele Unternehmen daran. So werden einige Roboter der Silicon-Valley-Firma Figure AI für einfache Aufgaben auf Produktionslinien eingesetzt. Beim Elektroauto-Hersteller Tesla will Firmenchef Elon Musk in diesem Jahr die Fertigung des Roboters Optimus starten, den er bereits jetzt als "bei Weitem das größte Produkt aller Zeiten" ankündigt.
Neben Robotern verbot die FCC auch die Einfuhr von Wechselrichtern, die ein zentrales Bauteil für Solarstromanlagen sind. Wechselrichter wandeln den von Solarmodulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, womit er ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Auch hier werden vor allem chinesische Anbieter betroffen sein, die auf dem Weltmarkt führend sind. Die FCC verwies auch hier auf Risiken der Netzwerk-Anbindung, wodurch die Technik abgeschaltet oder zur Datensammlung missbraucht werden könne.
Krones erwartet beschleunigtes Wachstum im zweiten Halbjahr
Der Weltmarktführer unter den Herstellern von Getränkeabfüllanlagen hat im ersten Halbjahr den Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 Prozent auf 2,85 Milliarden Euro verbessert. Krones kam Ende Juni auf einen Auftragsbestand von 4,3 Milliarden Euro. Das war knapp ein Prozent mehr als zum Jahresanfang. Mit dem aktuellen Auftragsbestand sei die Auslastung der Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft für das Gesamtjahr weitestgehend gewährleistet, berichtete am Mittwoch der Vorstand, dessen Vorsitzender seit dem 11. Juni Thomas Ricker ist. Nach den hohen Kundenbestellungen im ersten Quartal sei die Investitionsbereitschaft der Kunden von April bis Juni 2026 robust geblieben.
In der positiven Entwicklung spiegele sich die grundsätzlich intakte Kundennachfrage wider. Die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten und die allgemeine Kostenentwicklung beeinflussten aber teilweise die Bestellungen innerhalb des breiten Produkt- und Kundenportfolios, warnte Ricker im Quartalsbericht. Dank der international ausgewogenen Kundenstruktur und des umfangreichen Produktangebots konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben diesen Effekt bislang ausgleichen.
In der positiven Entwicklung spiegele sich die grundsätzlich intakte Kundennachfrage wider. Die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten und die allgemeine Kostenentwicklung beeinflussten aber teilweise die Bestellungen innerhalb des breiten Produkt- und Kundenportfolios, warnte Ricker im Quartalsbericht. Dank der international ausgewogenen Kundenstruktur und des umfangreichen Produktangebots konnte das Unternehmen nach eigenen Angaben diesen Effekt bislang ausgleichen.
Währungseffekte sorgten im ersten Halbjahr für einen um 0,4 Prozent niedrigeren Umsatz von 2,7 Milliarden Euro. Wechselkurseffekte belasteten mit 60 Millionen Euro, sodass ohne diese der Umsatz um fast zwei Prozent gestiegen wäre. Dank der Spar- und Effizienzmaßnahmen stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in den ersten sechs Monaten um 1,5 Prozent auf 293 Millionen Euro.
Der Vorstand bestätigte seine Gesamtjahresziele: Der um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz soll zwischen drei und fünf Prozent zulegen. Krones rechnet aufgrund der positiven Entwicklung des Auftragseingangs mit einem beschleunigten Wachstum im zweiten Halbjahr. Jedoch stellt der Vorstand seine Prognose unter den Vorbehalt der wirtschaftlichen und geopolitischen Unabwägbarkeiten wie zum Beispiel des Irankriegs, der Zollpolitik oder der Probleme in den Lieferketten. Die Ebitda-Marge soll im Gesamtjahr zwischen 10,7 und 11,1 Prozent landen nach 10,8 Prozent im ersten Halbjahr.
Der Vorstand bestätigte seine Gesamtjahresziele: Der um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz soll zwischen drei und fünf Prozent zulegen. Krones rechnet aufgrund der positiven Entwicklung des Auftragseingangs mit einem beschleunigten Wachstum im zweiten Halbjahr. Jedoch stellt der Vorstand seine Prognose unter den Vorbehalt der wirtschaftlichen und geopolitischen Unabwägbarkeiten wie zum Beispiel des Irankriegs, der Zollpolitik oder der Probleme in den Lieferketten. Die Ebitda-Marge soll im Gesamtjahr zwischen 10,7 und 11,1 Prozent landen nach 10,8 Prozent im ersten Halbjahr.
Porsche bestätigt Prognose
Der Autohersteller Porsche erwartet trotz des anhaltend schwachen China-Geschäfts keinen erneuten Gewinneinbruch in diesem Jahr. Das Unternehmen bekräftigte am Mittwoch die Jahresprognose eines Umsatzes von 35 bis 36 Milliarden Euro (Vorjahr: 36,3 Milliarden Euro) und einer operativen Rendite von 5,5 bis 7,5 Prozent (Vorjahr: 1,1 Prozent).
Einsparungen und stabile Preise sollen den Rückgang des vergangenen Jahres stoppen. „Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere Value-over-Volume-Strategie zeigen erste positive Effekte, deshalb bestätigen wir trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds unsere Jahresprognose“, erklärte Finanzchef Jochen Breckner bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen.
Einsparungen und stabile Preise sollen den Rückgang des vergangenen Jahres stoppen. „Unser konsequentes Kostenmanagement und unsere Value-over-Volume-Strategie zeigen erste positive Effekte, deshalb bestätigen wir trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds unsere Jahresprognose“, erklärte Finanzchef Jochen Breckner bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen.
Wie bereits von Volkswagen am Freitag mitgeteilt, stieg der operative Gewinn (Ebit) trotz weiteren Absatzrückgangs im ersten Halbjahr um 30 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Bei leichtem Umsatzrückgang verbesserte sich die Rendite um gut zwei Prozentpunkte auf 7,8 Prozent. Der Nettogewinn stieg fast um 50 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro.
Porsche hatte am Montag den Abbau weiterer 5000 Stellen bis 2035 bekannt gegeben, die zu den im vergangenen Jahr gestrichenen 3900 Jobs hinzukommen. Der sozialverträgliche Stellenabbau werde im zweiten Halbjahr und im kommenden Jahr jeweils einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. „Wir sind aber überzeugt: Diese Ausgaben werden sich bald auszahlen“, sagte Breckner.
Porsche hatte am Montag den Abbau weiterer 5000 Stellen bis 2035 bekannt gegeben, die zu den im vergangenen Jahr gestrichenen 3900 Jobs hinzukommen. Der sozialverträgliche Stellenabbau werde im zweiten Halbjahr und im kommenden Jahr jeweils einen dreistelligen Millionenbetrag kosten. „Wir sind aber überzeugt: Diese Ausgaben werden sich bald auszahlen“, sagte Breckner.
SK-Hynix-Aktie fällt trotz sprudelnder Gewinne
Der südkoreanische Chipkonzern SK Hynix hat trotz eines Rekordgewinns die hohen Erwartungen der Anleger verfehlt und damit Sorgen über sinkende Ausgaben der Tech-Konzerne für Künstliche Intelligenz (KI) geschürt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, stieg der operative Gewinn im abgelaufenen Quartal zwar um mehr als das Sechsfache auf den Rekordwert von umgerechnet 36,73 Milliarden Euro, verfehlte jedoch die Prognose der Analysten, die LSEG-Daten zufolge mit knapp 39 Milliarden Euro gerechnet hatten. Der Umsatz kletterte um 257 Prozent auf 48,15 Milliarden Euro, blieb damit jedoch ebenfalls unter den Schätzungen.
Die Aktien des Nvidia-Zulieferers brachen daraufhin am Mittwoch an der Börse in Seoul zeitweise um knapp 20 Prozent ein. „Es herrscht Sorge, dass die Technologiekonzerne bei ihren Investitionen in KI-Infrastruktur eine Pause einlegen“, sagte Analyst Lee Min-hee vom Finanzdienstleister BNK Investment. Ein weiterer Dämpfer für die Börse war, dass das Management trotz rasant steigender Bargeldreserven darauf verzichtete, detaillierte Pläne für künftige Ausschüttungen an die Aktionäre vorzulegen. Zum Schluss des südkoreanischen Handelstages grenzten die SK-Hynix-Papiere ihre Verluste auf knapp zehn Prozent ein.
Das Unternehmen wies die Sorgen über eine nachlassende Nachfrage jedoch zurück. „Große Kunden verlangen weiterhin nach mehr Speicherchips“, sagte SK-Hynix-Präsident Song Hyun-jong in einer Telefonkonferenz. Der Konzern setzt verstärkt auf langfristige Lieferverträge, um sich gegen die schwankende Nachfrage in der Branche abzusichern. Das Unternehmen plant zudem, seine Investitionsausgaben 2026 auf umgerechnet mehr als 25 Milliarden Euro von rund 18 Milliarden Euro im vergangenen Jahr zu erhöhen. Die Produktionskapazitäten sollen ausgebaut werden, um der anhaltenden Nachfrage nach KI-Infrastruktur gerecht zu werden. Zur Finanzierung dieses Vorhabens platzierte Hynix vor wenigen Wochen Aktien im Volumen von 26,5 Milliarden Dollar an der Wall Street. Dies war die historisch größte Emission sogenannter American Depositary Receipts (ADRs) der Geschichte und nach SpaceX der zweitgrößte Börsengang überhaupt.
Langfristige Lieferverträge machten zwar künftige Einnahmen berechenbarer, schmälerten aber den Spielraum für kurzfristige Preiserhöhungen, sagten Analysten. Dies sei der Grund, warum Hynix mit seinem Quartalsergebnis die Markterwartungen verfehlt habe. „Samsung verfügt über eine größere Preissetzungsmacht und hat die Preise aggressiver erhöht als Hynix“, sagte Analyst Lee Su-rim vom Brokerhaus DS Investment. Der operative Gewinn von Samsung verneunzehnfachte sich im abgelaufenen Quartal. Enttäuschende Umsätze nährten jedoch ebenfalls Spekulationen über ein Abflauen des KI-Booms.
SK Hynix ist der führende Anbieter sogenannter HBM-Speicher (High Bandwidth Memory) mit einem Weltmarktanteil von 61 Prozent. Diese margenstarken Hochleistungschips werden in Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt. Der Investitionsboom in diesem Bereich führt zu Lieferengpässen bei HBM- und traditionellen Halbleitern. Durch die Preisexplosion verbuchen Hynix sowie die Wettbewerber Samsung und Micron ein Rekord-Quartalsergebnis nach dem anderen.
Der Branche droht jedoch verschärfte Konkurrenz aus China: Einem Insider zufolge hat ein staatliches Unternehmen die Produktion von Lithografie-Maschinen aufgenommen. Diese belichten mit tief-ultraviolettem Licht (DUV) Schaltkreise auf Siliziumscheiben, aus denen Computerchips hergestellt werden. Einer der Abnehmer ist einem Medienbericht zufolge der chinesische Speicherchip-Hersteller CXMT, der zum Wochenauftakt ein fulminantes Börsendebüt mit Kursgewinnen von zeitweise mehr als 500 Prozent feierte.
Der Branche droht jedoch verschärfte Konkurrenz aus China: Einem Insider zufolge hat ein staatliches Unternehmen die Produktion von Lithografie-Maschinen aufgenommen. Diese belichten mit tief-ultraviolettem Licht (DUV) Schaltkreise auf Siliziumscheiben, aus denen Computerchips hergestellt werden. Einer der Abnehmer ist einem Medienbericht zufolge der chinesische Speicherchip-Hersteller CXMT, der zum Wochenauftakt ein fulminantes Börsendebüt mit Kursgewinnen von zeitweise mehr als 500 Prozent feierte.
RWE erwartet für 2026 und 2027 höhere Gewinne
Deutschlands größter Stromkonzern RWE blickt optimistischer in die Zukunft. Nach einem besser als gedacht verlaufenen ersten Halbjahr prognostiziert das Essener Unternehmen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr höhere Gewinne, heißt es in einer Mitteilung.
Auf Basis vorläufiger Zahlen werde der bereinigte operative Gewinn (Ebitda) für das erste Halbjahr 2026 bei drei Milliarden Euro liegen und das bereinigte Nettoergebnis bei 1,3 Milliarden Euro. Damit habe der Konzern "die Erwartungen des Marktes übertroffen“, sagte RWE-Finanzchef Michael Müller. Das Unternehmen führt als Ursachen dafür unter anderem vergleichsweise gute Windbedingungen und eine Einmalzahlung des niederländischen Staates an.
Für die zweite Jahreshälfte erwarte der Konzern weitere positive Ergebnisbeiträge. Hauptgründe dafür seien die Aufstockung des Anteils am Übertragungsnetzbetreiber Amprion und höhere Erträge in der internationalen Stromerzeugung. „Damit sehen wir uns auf einem guten Weg, unsere strategischen und finanziellen Ziele zu erreichen", sagte Müller. Im Juni hatte RWE mitgeteilt, ins regulierte Stromnetzgeschäft zurückzukehren und die Mehrheit an Amprion zu übernehmen.
RWE erwartet nun für das laufende Jahr einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 5,75 und 6,35 Milliarden Euro. Zuvor war der Konzern von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro ausgegangen. Das bereinigte Nettoergebnis soll nun bei 1,95 bis 2,45 Milliarden Euro liegen. Hier lag die Prognose bislang bei 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro. Für 2027 erwartet der Stromkonzern eine Steigerung des bereinigten Ebitda auf 6,7 bis 7,3 Milliarden Euro und des bereinigten Nettoergebnisses auf 2,2 bis 2,7 Milliarden Euro.
RWE erwartet nun für das laufende Jahr einen bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 5,75 und 6,35 Milliarden Euro. Zuvor war der Konzern von 5,2 bis 5,8 Milliarden Euro ausgegangen. Das bereinigte Nettoergebnis soll nun bei 1,95 bis 2,45 Milliarden Euro liegen. Hier lag die Prognose bislang bei 1,55 bis 2,05 Milliarden Euro. Für 2027 erwartet der Stromkonzern eine Steigerung des bereinigten Ebitda auf 6,7 bis 7,3 Milliarden Euro und des bereinigten Nettoergebnisses auf 2,2 bis 2,7 Milliarden Euro.
Belegschaft im BASF-Stammwerk auf niedrigstem Stand seit 1954
Der Chemiekonzern BASF drückt beim Konzernumbau aufs Tempo und hat die Belegschaft am Stammsitz in Ludwigshafen auf den niedrigsten Stand seit mehr als 70 Jahren verkleinert. Erstmals seit 1954 sei die Zahl der Vollzeitstellen im Mai auf weniger als 30.000 gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. „Wir haben das Tempo noch einmal erhöht, um unsere Organisation schlanker und effizienter aufzustellen“, erklärte Konzernchef Markus Kamieth nach einem Bericht der Finanzagentur Reuters.
Allein im ersten Halbjahr 2026 habe BASF mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen. Weltweit verringerte sich die Zahl der Mitarbeiter seit Januar 2024 um rund 7000.
Im Tagesgeschäft profitierte BASF im abgelaufenen Quartal von einer anziehenden Nachfrage und kräftigen Preiserhöhungen. Diese Entwicklung ist auch auf die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten zurückzuführen: Lieferunterbrechungen in der Region veranlassten Kunden dazu, aus Sorge vor Engpässen ihre Lager aufzufüllen. Dies habe die Auslastung der Anlagen in Ludwigshafen verbessert.
Schon Mitte Juli hatte BASF bei der Vorlage vorläufiger Zahlen und einer Anhebung der Jahresziele darauf verwiesen, dass die weitere Entwicklung der Weltkonjunktur stark von der Lage am Persischen Golf abhänge. Eine anhaltende Schließung der Straße von Hormus würde die Wirtschaft belasten, während eine schnelle Einigung der Konjunktur Rückenwind verleihen könnte.
Apple erstmals mehr als fünf Billionen Dollar wert
Apple hat als erst zweites Unternehmen die Marke von fünf Billionen Dollar Börsenwert geknackt. Den Ausschlag gab im US-Handel ein zwischenzeitiges Kursplus von fast zwei Prozent auf das Rekordhoch von 342,89 Dollar pro Aktie. Danach notierte Apple zunächst wieder knapp unter der Fünf-Billionen-Marke — aber immer noch als wertvollstes Unternehmen an der US-Börse vor dem Chipspezialisten Nvidia.
Nvidia war bisher das einzige Unternehmen, das es auf fünf Billionen Dollar Börsenwert gebracht hatte. In der Spitze war der Vorreiter bei KI-Chips Mitte Mai rund 5,7 Billionen Dollar wert. Doch in den vergangenen Wochen sanken die Kurse von KI-Unternehmen nach wieder aufgeflammten Zweifeln an der Nachhaltigkeit des teuren Booms bei der Infrastruktur für Künstliche Intelligenz. Die Apple-Aktie war dagegen im Aufwärtstrend.
Swiss Re: Waldbrände dürften Versicherungsnachfrage erhöhen
Die Waldbrände in weiten Teilen Frankreichs und Spaniens dürften dem Rückversicherer Swiss Re zufolge die Nachfrage nach Versicherungen erhöhen. Besonders in Südwesteuropa nähmen Bedingungen zu, die Waldbrände begünstigen, sagte am Dienstag auf Anfrage Balz Grollimund, Leiter für Katastrophenrisiken bei Swiss Re. Die Brände weiteten sich auf Regionen aus, die in der Vergangenheit weniger anfällig gewesen seien. Weltweit seien die versicherten Schäden durch Waldbrände somit seit 1970 real um jährlich rund zwölf Prozent gestiegen und damit schneller als bei jedem anderen großen wetterbedingten Risiko.
Es sei noch zu früh für Schadensschätzungen und Aussagen über mögliche Auswirkungen auf Swiss Re, fügte Grollimund hinzu. Waldbrandschäden in Südeuropa seien in der Regel nicht durch nationale Versicherungspools abgedeckt.
Varta rückt von Sanierung in Eigenregie ab – Insolvenzverwalter bestellt
Beim schwäbischen Batteriehersteller Varta hat künftig der Rechtsanwalt Tobias Wahl als Insolvenzverwalter das Sagen. Das Unternehmen rückte von einer Insolvenz in Eigenregie ab, bei der der Mannheimer Jurist ursprünglich als Sachwalter die Aufsicht über die Sanierung durch den Varta-Vorstand um Michael Ostermann führen sollte.
„Um die Abläufe zu vereinfachen und bürokratische Hürden abzubauen“, sei auch für die Muttergesellschaft Varta AG und die Knopfzellen-Tochter Varta Microbattery ein klassisches Insolvenzverfahren beantragt worden, teilte Varta am Dienstag in Ellwangen mit. Die konzerninternen Verflechtungen seien so groß, dass eine Sanierung durch ein einheitliches Verfahren erleichtert werde. Ostermann hat damit formal kaum mehr etwas zu sagen, soll aber an Bord bleiben. Für zwei andere Varta-Töchter waren ohnehin reguläre Insolvenzverfahren geplant.
Wahl, der für die Mannheimer Kanzlei Anchor Rechtsanwälte arbeitet, hatte als Sachwalter unter anderem an der Sanierung der Billigmodekette Adler gearbeitet und war Insolvenzverwalter beim Buchgroßhändler KNV. „Mein erster Eindruck ist, dass hier trotz aller widrigen Umstände ein sehr motiviertes Team arbeitet“, sagte Wahl. „Unser Ziel bleibt eine langfristige und tragfähige Lösung.“ An einer Zerschlagung von Varta führt aber wohl kein Weg vorbei. Die profitable Haushaltsbatterien-Tochter Varta Consumer Batteries soll aus der Insolvenz herausgehalten werden. Sie soll an die Gläubiger um die Deutsche Bank und mehrere Hedgefonds gehen, an die sie bereits verpfändet war.
Varta hatte am Freitag Insolvenz angemeldet, nachdem die Eigentümer Michael Tojner und Porsche kein frisches Geld mehr nachschießen wollen. Ursachen für die Krise seien „deutlich verschlechterte Marktbedingungen, eine schwächere Nachfrage, negative Währungseffekte sowie zuletzt die Entscheidung eines Ankerkunden, die Zusammenarbeit zu beenden“. Dabei ist Apple gemeint: Der US-Technologieriese bezieht die wiederaufladbaren „CoinPower“-Knopfzellen für seine AirPods-Kopfhörer künftig aus China statt aus dem Varta-Werk im bayerischen Nördlingen, das vor wenigen Jahren massiv erweitert worden war.
Gewerkschaft zieht Antrag gegen ZF-Betriebsratschef zurück
Die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) hat ihren Antrag gegen den Betriebsratsvorsitzenden des Autozulieferers ZF in Friedrichshafen, Achim Dietrich, laut Arbeitsgericht zurückgenommen. „Damit hat sich das Verfahren erledigt“, sagte ein Sprecher des Arbeitsgerichts in Ulm. Die CGM wollte demnach erreichen, dass Dietrich sein Amt bis zu einer Entscheidung in einem möglichen Amtsenthebungsverfahren nicht mehr ausüben darf.
Die Gewerkschaft warf Dietrich laut Gericht grobe Pflichtverletzungen vor. Er soll seine Neutralitätspflicht verletzt und Betriebsrat sowie IG Metall zu eng miteinander verzahnt haben. Zudem soll er Betriebsratssprechstunden für Gewerkschaftsarbeit genutzt und bei einer eskalierten Betriebsversammlung im Juli verhindert haben, dass Vertreter des Arbeitgebers zu Wort kamen. Der ZF-Gesamtbetriebsratsvorsitzende hatte die Vorwürfe bestritten.
Nach Angaben des Arbeitsgerichts äußerte die Kammer in der Verhandlung Zweifel daran, dass die Voraussetzungen für eine einstweilige Verfügung vorliegen. Zum einen sei fraglich gewesen, ob die von der CGM erhobenen Vorwürfe schwerwiegende Pflichtverletzungen begründeten. Zum anderen habe das Gericht Zweifel gehabt, ob die Gewerkschaft antragsberechtigt sei. Die Kammer habe den Beteiligten deshalb nahegelegt, den Antrag zurückzunehmen. Dem kam die CGM laut dem Sprecher nach.
Nach Darstellung des Gerichts seien zumindest die ersten beiden Vorwürfe rechtlich schwer zu bewerten gewesen. Zudem sei strittig gewesen, wer die Betriebsversammlung tatsächlich geleitet habe. Der Versammlungsleiter war laut Gesamtbetriebsrat (GBR) nicht Dietrich, sondern sein Stellvertreter. Im Mittelpunkt der Veranstaltung war laut GBR der Konflikt um die Kündigung von übertariflichen Leistungen am Standort Friedrichshafen gestanden. Sie musste unterbrochen werden.
Nach Abhör-Vorwurf: Staatsanwaltschaft sieht Tesla-Beschwerde als unbegründet
Der US-Elektroautobauer Tesla ist mit dem Versuch gescheitert, die Ermittlungen gegen einen Gewerkschaftsvertreter im Streit um den Vorwurf eines unerlaubten Mitschnitts wieder ins Rollen zu bringen. Die Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg wies eine Beschwerde des Unternehmens zurück, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor hatte das „Handelsblatt“ darüber berichtet.
Der Streit zwischen dem Autobauer und der Gewerkschaft war im Rahmen der Betriebsratswahl im Winter eskaliert. Tesla warf einem Gewerkschaftssekretär der IG Metall vor, er habe mit seinem Laptop heimlich und unerlaubt die Betriebsratssitzung am 10. Februar in dem Werk aufgenommen, und erstattete Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes sowie Verstoßes gegen das Betriebsverfassungsgesetz ein.
Nach Auswertung eines Laptops ergaben sich laut Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) bei den Ermittlungen des Landeskriminalamts keine Anhaltspunkte für aufgezeichnete oder gespeicherte Aufnahmen. Damit konnte der Vorwurf von Tesla nach Ansicht der Ermittler nicht belegt werden. Das Unternehmen wollte erreichen, dass die Ermittlungen weitergehen. Tesla legte Beschwerde ein. Die Anwälte warfen der Staatsanwaltschaft vor, sie habe den Fall nicht ausreichend aufgeklärt, schrieb das „Handelsblatt“.
„Die Beschwerde ist als unbegründet verworfen worden, weil nach dem entsprechenden Gutachten des Landeskriminalamts Brandenburg das in Rede stehende Notebook keine gespeicherten Daten der behaupteten Art enthält“, teilte der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft der dpa mit. Zugleich seien „keine sonstigen Hinweise für entsprechende Aufnahmen oder eingeschaltete Mikrofone festzustellen“ gewesen.
Stellantis verkauft Carsharing-Anbieter
Der Autohersteller Stellantis verkauft seinen Carsharing-Anbieter Free2move, der auch in einigen deutschen Großstädten tätig ist. Käufer ist der Finanzinvestor Mutares mit Sitz in München, wie die beiden Unternehmen am Dienstag mitteilten.
Die Opel-Muttergesellschaft Stellantis, zu der auch Marken wie Chrysler, Citroën, Peugeot und Fiat gehören, will sich in der aktuellen Autokrise auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. In der Bilanz für 2025 hatte der Konzern eine außerordentliche Abschreibung auf das Free2move-Geschäft von 164 Millionen Euro vorgenommen. Das Carsharing-Unternehmen ist in 14 Städten in Europa und den USA tätig, darunter Berlin, Hamburg, München und Köln. Mutares will nach eigenen Angaben nun das Management der internationalen Flotte „neu ausrichten“ und stärker auf batterieelektrische Fahrzeuge setzen. Die neuen Eigentümer sprechen von größerer Agilität, gezielten Investitionen und mehr operativer Flexibilität unter ihrem Dach.
Free2move geht auf die französische Carsharing-Gesellschaft von Peugeot-Citroën zurück, die 2016 gegründet wurde. Vor vier Jahren hatte Free2move den deutschen Rivalen Share Now von Mercedes und BMW übernommen. Der Abschluss der Transaktion soll bis Ende 2026 erfolgen, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.
Renk verschafft sich Spielraum über eine Milliarde Euro
Der Augsburger Panzergetriebehersteller Renk hat seine Finanzierung neu strukturiert. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurden die bisherigen Konsortialkredite vollständig durch ein neues syndiziertes, unbesichertes Kreditpaket in Höhe von 1,05 Milliarden Euro abgelöst. Damit verfüge Renk über die finanzielle Grundlage, die Wachstumsziele bis zum Jahr 2030 organisch sowie durch gezielte Akquisitionen konsequent umzusetzen, ließ sich die im Vorstand für Finanzen zuständige Anja Mänz-Siebje in der Pressemitteilung zitieren.
Bis 2030 strebt der Vorstand um den Vorsitzenden Alexander Sagel einen Umsatz von 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro an. In diesem Jahr soll das Geschäftsvolumen bei mehr als 1,5 Milliarden Euro liegen.
Bis 2030 strebt der Vorstand um den Vorsitzenden Alexander Sagel einen Umsatz von 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro an. In diesem Jahr soll das Geschäftsvolumen bei mehr als 1,5 Milliarden Euro liegen.
Renk profitiert sehr stark von der Rüstungsnachfrage. Ende März lag der Auftragsbestand mit sieben Milliarden Euro auf Rekordhoch. Im Jahr 2020 lag der Umsatz noch bei 550 Millionen Euro. Derzeit entfallen rund drei Viertel des Umsatzes auf das Rüstungsgeschäft. Bis 2030 soll der Anteil auf 90 Prozent steigen.
„Der erfolgreiche Abschluss dieser Refinanzierung ist ein klares Signal des Kapitalmarkts, der die strategische Stärke und den dynamischen Wachstumskurs von Renk anerkennt", erklärte März-Siebje. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Finanzierung sei der Wegfall des bislang bestehenden Besicherungskonzepts.
Damit gewinnt Renk nach eigenen Angaben zusätzliche unternehmerische Handlungsfreiheit und kann strategische Entscheidungen künftig schneller und unabhängiger von Fremdkapitalgebern treffen.
Die Refinanzierung sei auf großes Interesse am Finanzmarkt gestoßen und von allen beteiligten Banken vollumfänglich unterstützt worden. Insgesamt hätten die Kreditzusagen des internationalen Bankenkonsortiums deutlich über dem tatsächlich benötigten Volumen gelegen. In den vergangenen vier Wochen konnte der Aktienkurs mit einem Plus von zehn Prozent wieder etwas Boden gutmachen. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt der Kurs noch immer 30 Prozent im Minus
„Der erfolgreiche Abschluss dieser Refinanzierung ist ein klares Signal des Kapitalmarkts, der die strategische Stärke und den dynamischen Wachstumskurs von Renk anerkennt", erklärte März-Siebje. Ein wesentlicher Vorteil der neuen Finanzierung sei der Wegfall des bislang bestehenden Besicherungskonzepts.
Damit gewinnt Renk nach eigenen Angaben zusätzliche unternehmerische Handlungsfreiheit und kann strategische Entscheidungen künftig schneller und unabhängiger von Fremdkapitalgebern treffen.
Die Refinanzierung sei auf großes Interesse am Finanzmarkt gestoßen und von allen beteiligten Banken vollumfänglich unterstützt worden. Insgesamt hätten die Kreditzusagen des internationalen Bankenkonsortiums deutlich über dem tatsächlich benötigten Volumen gelegen. In den vergangenen vier Wochen konnte der Aktienkurs mit einem Plus von zehn Prozent wieder etwas Boden gutmachen. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt der Kurs noch immer 30 Prozent im Minus
Mercedes will Geschäft mit Militär-Autos intensivieren
Der Gewinn der Mercedes-Gruppe ist im zweiten Quartal um mehr als 13 Prozent gestiegen. Von April bis Juni kletterte das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 957 Millionen Euro auf rund 1,09 Milliarden Euro, wie der Stuttgarter Autobauer laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Zuletzt habe der Dax-Konzern vor drei Jahren, im zweiten Quartal 2023, das Konzernergebnis im Vorjahresvergleich gesteigert.
Schlechter als für den Gesamtkonzern sieht es für das Kerngeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars aus. Dieses hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP im zweiten Quartal deutlich weniger Autos verkauft und 26 Prozent weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Der Absatz ging um knapp acht Prozent auf 417.865 Fahrzeuge zurück, teilte der Stuttgarter Konzern am Dienstag mit. Demnach konnten Steigerungen der Verkaufszahlen in Europa und den USA einen Einbruch in China um 30 Prozent nicht ausgleichen.
Schlechter als für den Gesamtkonzern sieht es für das Kerngeschäftsfeld Mercedes-Benz Cars aus. Dieses hat laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP im zweiten Quartal deutlich weniger Autos verkauft und 26 Prozent weniger Gewinn gemacht als im Vorjahr. Der Absatz ging um knapp acht Prozent auf 417.865 Fahrzeuge zurück, teilte der Stuttgarter Konzern am Dienstag mit. Demnach konnten Steigerungen der Verkaufszahlen in Europa und den USA einen Einbruch in China um 30 Prozent nicht ausgleichen.
Mercedes-Chef Ola Källenius sieht den Autohersteller trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds auf Kurs. Er spricht in einer Pressemitteilung des Konzerns von einer beschleunigten Modelloffensive. Der Absatz von elektrischen Mercedes-Pkw ist laut Källenius um mehr als 50 Prozent gestiegen, der Auftragseingang in Europa habe sich im zweiten Quartal mehr als verdoppelt.
Mercedes-Benz plant, die Aktivitäten im Sicherheits- und Verteidigungssektor weiter zu intensivieren. Damit will das Unternehmen seiner Verantwortung in einem veränderten Sicherheitsumfeld Rechnung tragen. Mercedes stelle zuverlässige Basisfahrzeuge und Fahrgestelle für spezifische Einsatzanforderungen bereit. Dahinter stecken laut Pressemitteilung 45 Jahre Erfahrung mit modifizierbaren Fahrzeugen für Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungsanwendungen, darunter Mercedes-Benz G-Klasse, Sprinter und Vito.
Als ersten Schritt habe Mercedes-Benz eine Absichtserklärung mit dem Münchner Unternehmen Tytan unterzeichnet, um eine mögliche Zusammenarbeit bei fahrzeugbasierten Verteidigungsanwendungen zu prüfen. Dazu zählen ein auf der G-Klasse basierendes System für Drohnenabwehr sowie mobile Drohnenträger und Kommandoeinheiten auf Sprinter-Basis.
Mercedes-Benz plant, die Aktivitäten im Sicherheits- und Verteidigungssektor weiter zu intensivieren. Damit will das Unternehmen seiner Verantwortung in einem veränderten Sicherheitsumfeld Rechnung tragen. Mercedes stelle zuverlässige Basisfahrzeuge und Fahrgestelle für spezifische Einsatzanforderungen bereit. Dahinter stecken laut Pressemitteilung 45 Jahre Erfahrung mit modifizierbaren Fahrzeugen für Sicherheits-, Rettungs- und Verteidigungsanwendungen, darunter Mercedes-Benz G-Klasse, Sprinter und Vito.
Als ersten Schritt habe Mercedes-Benz eine Absichtserklärung mit dem Münchner Unternehmen Tytan unterzeichnet, um eine mögliche Zusammenarbeit bei fahrzeugbasierten Verteidigungsanwendungen zu prüfen. Dazu zählen ein auf der G-Klasse basierendes System für Drohnenabwehr sowie mobile Drohnenträger und Kommandoeinheiten auf Sprinter-Basis.